Lenins umfassendste, aber auch meist kritisierte philosophische Schrift liegt digitalisiert vor.
Wir werden peu à peu ausgewählte Texte zu dieser Schrift auf dieser Seite Online stellen.
Viel Spaß beim Lesen.
Kurt W. Fleming, Leipzig
PS: Erst beim Öffnen dieses Eintrags können Sie die Schrift öffnen resp. herunterladen.
Marx scheint zwar wieder aktuell wegen der anhaltenden, nicht endenwollenden Krise. Dabei war Marx schon immer aktuell geblieben, mindestens solange die von ihm kritisierte Gesellschaft besteht.
Dennoch verweisen wir hier auf interessante Beiträge von Elmar Altvater:
- Teil 1: Die Analyse der kapitalistischen Produktionsweise beginnt mit der Analyse der Ware (in marx21, Heft 4, Februar 2008)
- Teil 2: Der Doppelcharakter der Arbeit ist der Springpunkt der politökonomischen Analyse (in marx21, Heft 5, April 2008)
- Teil 3: Warum es zum Crash kommt, wenn monetäre und reale Akkumulation in Konflikt geraten (in marx21, Heft 6, Juni 2008)
- Teil 4: Krisen – das wiederkehrende “Weltmarktungewitter” (in marx21, Heft 7, September. 2008)
- Teil 5: Ein System, das die “Springquellen alles Reichtums” untergräbt: die Erde und den Arbeiter (in marx21, Heft 8, November 2008)
- Teil 6: Prinzip Beschleunigung und Expansion – Wie im Kapitalismus Raum und Zeit zugerichtet werden (in marx21, Heft 9, Februar 2009)
- Teil 7: Kapitalismus oder Marktwirtschaft? – Über Markt und Produktionsverhältnisse (in marx21, Heft 10, April 2009)
- Teil 8: Die Bildung der Arbeitskraft im Kapitalismus – Wie Bildung und Wissenschaft zur Ware werden (in marx21, Heft 11, Juni 2009)
- Teil 9: Kapitalistische Spielarten und »pluraler Marxismus« (in marx21, Heft 12, Sept./Okt. 2009)
- Teil 10: Die Reproduktion des Arbeitsvermögens – Elmar Altvater und Dagmar Vinz über Hausarbeit, geschlechtliche Arbeitsteilung und die Benachteiligung von Frauen im Kapitalismus (in marx21, Heft 13, Winter 2009/10)
Viel Spaß beim Lesen. Eigene und kritische Beiträge zu diesen Äußerungen können auf dieser Webseite veröffentlicht werden.
Kurt W. Fleming, 16.6.2010
Es scheint wie abgesprochen, daß Journalisten und andere medialen Deppen der Linken ein schlechtes Gewissen einreden wollen, wenn sie Gauck nicht wählen. Denn angeblich würde das den Verfall der jetzigen Regierung beschleunigen.
Selbst wenn das der Fall wäre, so wäre die Gauck-Wahl der Auslöser, nicht jedoch die Ursache.
Und wenn die jetzige Regierung zu Fall kommen sollte, was diesem Land nur zu wünschen wäre, so ist das keine Garantie, daß die nächstfolgende Regierung anders wäre als die jetzige. Denn eine Neu-Auflage von Rot-Grün würde die Geschäfte der jetzigen Regierung nur “moderater” weiterführen. Oder wir bekommen eine Neuauflage einer ”Großen” Koalition. Daß diese besser wäre, als die jetzige, ist zu verneinen, wenn man sich die politischen Ergebnisse der letzten “Großen” Koalition ansieht.
Nach wie vor scheint die Zeit nicht reif, ein sog. linkes Bündnis jenseits von CDU/CSU/FDP zu schmieden.
Zum einen haben SPD und Grüne noch keine selbstkritische Aufarbeitung ihrer Regierungszeit von 1998-2005 vollzogen. Zum anderen gibt es in der Linkspartei noch zu viel Politiker, die mehr auf Pöstchen schauen denn auf eine wirklich linke Politik.
Linke wie Bartsch und Ramelow und lokale Linkspartei-Fürsten sollten sich nochmals mit der sozialdemokratischen Geschichte vor 1914 befassen, um zu erfahren, daß es ein Irrweg ist, auf solch maroder Grundlage, wie ein jetziges Bündnis mit SPD und Grünen, zu regieren, solange eben letztere sich nicht als fähig erweisen, tatsächlich für (!) die Menschen zu regieren, denn bisher taten sie es gegen (!) die Menschen.
Gauck abzulehnen ist ein Gebot der Stunde. Wulff sowieso.
Leipzig, Kurt W. Fleming

