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	<title>Kommentare für Leipziger Kritiken</title>
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	<link>http://www.leipziger-kritiken.de</link>
	<description>Lose Blätter für Theater, Bücher und Musik</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Jun 2010 09:08:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Kommentar zum Artikel &#8220;Stunde der Demoskopen&#8221; von Joán Ujházy</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/05/kommentar-zum-artikel-stunde-der-demoskopen/#comment-8</link>
		<dc:creator>Joán Ujházy</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 09:08:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.leipziger-kritiken.de/?p=553#comment-8</guid>
		<description>Zwar muß auch eine linke Partei dafür sorgen, daß die Bedürfnisse der Menschen auch und gerade jetzt gesehen und so weit als möglich befriedigt werden müssen.
Man kann die Menschen nicht auf eine spätere schöne Zukunft vertrösten, die vielleicht nicht einmal deren Kinder oder Kindeskinder erleben werden. Höchsten die Kinder der Kinder der Kinder.
Aber dennoch muß eine linke Partei den Spagat erbringen:
einerseits jetzt so viel als möglich die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern;
andererseits aber den Menschen klar machen, daß der Kapitalismus nicht in dem Sinne reformierbar ist, als könne man in ihm seine Gebrechen überwinden. Denn die erkämpften Fortschritte werden vom kapitalistischen System immer wieder in Frage gestellt und zurückzudrängen versucht.
Der Kapitalismus kann nicht über seinen Schatten springen. Da gleicht er dem Skorpion in folgender Fabel:

Ein Skorpion trifft an einem Ufer auf einen Frosch und fragt:
„Kannst du mich bitte auf deinem Rücken über den Fluß tragen? Ich kann – wie du sicher weißt – nicht schwimmen.“
Der Frosch hat zunächst noch Angst vor dem giftigen Skorpion und antwortet:
„Nein, das werde ich nicht tun. Ich befürchte, daß du mich mitten auf dem Fluß mit deinem giftigen Stachel stichst und wir anschließend beide ertrinken.“
Der Skorpion erwidert:
„Aber, lieber Frosch, das wäre doch nicht vernünftig. Wir würden beide ertrinken, wenn ich dich auf dem Fluß stechen würde.“
Die Antwort überzeugt den Frosch. Als der Frosch mit dem Skorpion auf dem Rücken in der Mitte des Flusses angekommen ist, sticht der Skorpion plötzlich und überraschend den Frosch in den Rücken. Im Sterben fragt der Frosch noch den Skorpion:
„Warum hast du das getan? Du wirst auch ertrinken!“
Und der Skorpion antwortet:
„Lieber Frosch, ich bin ein Skorpion. Es ist mein Charakter, der mich dazu antrieb, dich zu stechen. Das hat nichts mit Vernunft zu tun.“

Letztendlich müssen wir den Kapitalismus überwinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar muß auch eine linke Partei dafür sorgen, daß die Bedürfnisse der Menschen auch und gerade jetzt gesehen und so weit als möglich befriedigt werden müssen.<br />
Man kann die Menschen nicht auf eine spätere schöne Zukunft vertrösten, die vielleicht nicht einmal deren Kinder oder Kindeskinder erleben werden. Höchsten die Kinder der Kinder der Kinder.<br />
Aber dennoch muß eine linke Partei den Spagat erbringen:<br />
einerseits jetzt so viel als möglich die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern;<br />
andererseits aber den Menschen klar machen, daß der Kapitalismus nicht in dem Sinne reformierbar ist, als könne man in ihm seine Gebrechen überwinden. Denn die erkämpften Fortschritte werden vom kapitalistischen System immer wieder in Frage gestellt und zurückzudrängen versucht.<br />
Der Kapitalismus kann nicht über seinen Schatten springen. Da gleicht er dem Skorpion in folgender Fabel:</p>
<p>Ein Skorpion trifft an einem Ufer auf einen Frosch und fragt:<br />
„Kannst du mich bitte auf deinem Rücken über den Fluß tragen? Ich kann – wie du sicher weißt – nicht schwimmen.“<br />
Der Frosch hat zunächst noch Angst vor dem giftigen Skorpion und antwortet:<br />
„Nein, das werde ich nicht tun. Ich befürchte, daß du mich mitten auf dem Fluß mit deinem giftigen Stachel stichst und wir anschließend beide ertrinken.“<br />
Der Skorpion erwidert:<br />
„Aber, lieber Frosch, das wäre doch nicht vernünftig. Wir würden beide ertrinken, wenn ich dich auf dem Fluß stechen würde.“<br />
Die Antwort überzeugt den Frosch. Als der Frosch mit dem Skorpion auf dem Rücken in der Mitte des Flusses angekommen ist, sticht der Skorpion plötzlich und überraschend den Frosch in den Rücken. Im Sterben fragt der Frosch noch den Skorpion:<br />
„Warum hast du das getan? Du wirst auch ertrinken!“<br />
Und der Skorpion antwortet:<br />
„Lieber Frosch, ich bin ein Skorpion. Es ist mein Charakter, der mich dazu antrieb, dich zu stechen. Das hat nichts mit Vernunft zu tun.“</p>
<p>Letztendlich müssen wir den Kapitalismus überwinden.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu „Personal für Militäreinsätze“ von admin</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/05/%e2%80%9epersonal-fur-militareinsatze%e2%80%9c/#comment-5</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:09:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Ein Rechtsruck der Linken ist zu verhindern!&lt;/strong&gt;

Es kann nicht sein, dass die Linke für eine Regierungsbeteiligung den Weg der Wahrheit verlässt und mitschuldig an Untaten und Tod von Menschen auf der Erde wird. 
Das ist dann der Beginn vom Untergang, das Ende eines guten Anfangs für eine neue solidarische Gesellschaft in Deutschland. 
Niemals darf die Konsequenz für das eigene Handeln vergessen werden, oder die Korruption und die Akzeptanz für das Geld wird wieder an der selben Stelle, vor dem Menschen stehen und das soziale Leben weiter zerstören. 
Es ist der falsche Weg für eine Einheit der Menschen in Deutschland.

Astrid Loehnert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Rechtsruck der Linken ist zu verhindern!</strong></p>
<p>Es kann nicht sein, dass die Linke für eine Regierungsbeteiligung den Weg der Wahrheit verlässt und mitschuldig an Untaten und Tod von Menschen auf der Erde wird.<br />
Das ist dann der Beginn vom Untergang, das Ende eines guten Anfangs für eine neue solidarische Gesellschaft in Deutschland.<br />
Niemals darf die Konsequenz für das eigene Handeln vergessen werden, oder die Korruption und die Akzeptanz für das Geld wird wieder an der selben Stelle, vor dem Menschen stehen und das soziale Leben weiter zerstören.<br />
Es ist der falsche Weg für eine Einheit der Menschen in Deutschland.</p>
<p>Astrid Loehnert</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kommentar zum Gysi-Interview in der OTZ.de von admin</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/06/kommentar-zum-gysi-interview-in-der-otz-de/#comment-3</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:28:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.leipziger-kritiken.de/?p=544#comment-3</guid>
		<description>Dirk 
@ Kurt W. Fleming: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Herzlichen Dank dafür! Eine differenziertere Sichtweise wäre höchstens bei dem &quot;Für und Wider DIE Menschen&quot; angebracht. (Aber es stimmt schon: Rot-Grün hat auf ganzer Linie enttäuscht.) Was mich am meisten stört, daß sind diese völlig anachronistischen Zuweisungen oder Beschreibungen wie &quot;bürgerliche Parteien&quot;, &quot;bürgerliches Lager&quot; oder &quot;Mitte - ... - Bündnis&quot;. Damit wird eine völlig überholte Lebenswirklichkeit eingefroren bzw. propagiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk<br />
@ Kurt W. Fleming: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Herzlichen Dank dafür! Eine differenziertere Sichtweise wäre höchstens bei dem &#8220;Für und Wider DIE Menschen&#8221; angebracht. (Aber es stimmt schon: Rot-Grün hat auf ganzer Linie enttäuscht.) Was mich am meisten stört, daß sind diese völlig anachronistischen Zuweisungen oder Beschreibungen wie &#8220;bürgerliche Parteien&#8221;, &#8220;bürgerliches Lager&#8221; oder &#8220;Mitte &#8211; &#8230; &#8211; Bündnis&#8221;. Damit wird eine völlig überholte Lebenswirklichkeit eingefroren bzw. propagiert.</p>
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