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	<title>Leipziger Kritiken</title>
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	<description>Lose Blätter für Theater, Bücher und Musik</description>
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		<title>Premiere der Hip Hop Dance Performance „Battle of Hearts“</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10.09. um 19.30 Uhr feiert das ungewöhnliche Theaterprojekt Premiere am TdJW
Die nächste Premiere der Spielzeit ist die Hip Hop Dance Performance „Battle of Hearts“, die am Fr, 10.9. um 19.30 Uhr stattfindet. Regie und Choreografie bei diesem Theaterprojekt, das vom Ensemble gemeinsam entwickelt wurde, führt Sheyda Darab, Tänzerin und <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/09/der-%e2%80%9echor-la-boheme%e2%80%9c-feiert-einjahriges/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.09. um 19.30 Uhr feiert das ungewöhnliche Theaterprojekt Premiere am TdJW</p>
<p>Die nächste Premiere der Spielzeit ist die Hip Hop Dance Performance „Battle of Hearts“, die am Fr, 10.9. um 19.30 Uhr stattfindet. Regie und Choreografie bei diesem Theaterprojekt, das vom Ensemble gemeinsam entwickelt wurde, führt Sheyda Darab, Tänzerin und Choreographin, aus dem Iran stammend, in Amsterdam zu Hause. Ihr Thema ist der Tänzer selbst, seine Persönlichkeit. In dieser Performance mit Hip Hop Tänzern und einem Schauspieler steht der ständige Kampf der hellen und dunklen Seite des Herzens im Focus.</p>
<p>Sheyda Darab, Joey Lewing (Tänzer und DJ) und Sven Reese, Schauspieler am Theater der Jungen Welt, bewegen sich in „Battle of Hearts“ auf dem schmalen Grat zwischen gut und böse, Schaffen und Zerstören, Eros und Thanatos, heller und dunkler Seite des menschlichen Herzens.<br />
Das Stück erzählt von einer Annäherung, dem Versuch, einander zu finden und zu halten. Aber es ist auch die Geschichte eines Kampfes. Die vermeintliche Notwendigkeit, sich abgrenzen und verteidigen zu müssen steht gegen die verzweifelte Suche nach Vertrautheit und Nähe. Die vielleicht am Ende doch entstehen kann – im Kampf bis zur Erschöpfung.</p>
<p>In „Battle of Hearts“ verbinden sich in der Zusammenarbeit von Tänzern und Schauspieler drei Bewegungsstile auf experimentelle Weise: Darabs (geb. 1986) und Lewings (geb. 1986) Art Hip Hop zu tanzen kommt aus dem Underground, ihren Stil entwickelten beide in der tänzerischen Auseinandersetzung zahlreicher europaweiter Battles. Sheyda Darab begann im Alter von 16 Jahren zuerst mit Bauchtanz, später wechselte sie zum Hip Hop.<br />
Joey Lewing kam mit 14 zum Hip Hop, nachdem er seinen kleinen Bruder tanzen gesehen hat. Vorher hatte er Fußball gespielt – nun tanzte er und gründete, gemeinsam mit seinem Bruder, mehrere Hip Hop-Crews. Seit fünf Jahren ist er auch als DJ unterwegs.<br />
In ihrer Arbeit nutzen beide, neben den Hip Hop-Styles B-Boying, Krump, Wacking und House, alles Wissen, welches sie über Bewegung haben, um sich tänzerisch auszudrücken.</p>
<p>Im Anschluss an die Premiere von „Battle of Hearts“ laden wir zu einer Hip Hop Dance Night – DJ Panic (Joey Lewing) wird im Foyer des TdJW Hip Hop-taugliche Musik voller breakbeats (Funk, Soul, Jazz und old Rock Music) auflegen.</p>
<p>Weitere Vorstellungen von „Battle of Hearts“ am So, 12.9. und am Mo, 13.9., jeweils um 19.30 Uhr.</p>
<p>Weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie unter <a href="http://www.tdjw.de">www.tdjw.de</a></p>
<p>Freitag, 10.9., 19.30 Uhr<br />
PREMIERE “Battle of Hearts” | Hip Hop Dance Performance | Ensembleproduktion<br />
Choreografie / Regie: Sheyda Darab<br />
Produktionsdramaturgie: Bettina Frank<br />
Mit Sheyda Darab, Joey Lewing , Sven Reese<br />
Hip Hop Dance Night im Anschluss an die Premiere</p>
<p>Pressekarten erhalten Sie über das Intendanzsekretariat, fon 0341/486 60-0. Weitere Informationen über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ellen Holland-Moritz, mail: <a href="mailto:e.holland-moritz@tdjw.de">e.holland-moritz@tdjw.de</a></p>
<p>Ellen Holland-Moritz<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Theater der Jungen Welt | Eigenbetrieb der Stadt Leipzig<br />
Lindenauer Markt 21 | 04177 Leipzig<br />
Tel. 0341-486 60-24<br />
Fax 0341-477 29 94<br />
Mail <a href="mailto:e.holland-moritz@tdjw.de">e.holland-moritz@tdjw.de</a><br />
<a href="http://www.tdjw.de">www.tdjw.de</a></p>
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		<title>In Spekulationsgewittern</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit fast drei Jahren kämpft die junge Kulturgenossenschaft „Neue Eigentlichkeit eG“ um eine eigene, feste Spielstätte in der Leipziger Innenstadt. Die Besonderheit dieser Kultureinrichtung soll in der Verknüpfung eines Kino-, Galerie- und Barbetriebs liegen – programmatisch herausstechend durch seinen intendantischen Ansatz. Bereits 2007 begann die Recherche von geeigneten Immobilien. 2008 <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/in-spekulationsgewittern-%e2%80%93-leipziger-kulturgenossenschaft-noch-immer-ohne-spielstatte/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast drei Jahren kämpft die junge Kulturgenossenschaft „Neue Eigentlichkeit eG“ um eine eigene, feste Spielstätte in der Leipziger Innenstadt. Die Besonderheit dieser Kultureinrichtung soll in der Verknüpfung eines Kino-, Galerie- und Barbetriebs liegen – programmatisch herausstechend durch seinen intendantischen Ansatz. Bereits 2007 begann die Recherche von geeigneten Immobilien. 2008 kam es zu einer engen Kooperation mit dem Eigentümer der letzten unsanierten Passage in der Kleinen Fleischergasse. Doch im August 2010 scheint der Traum von der eigenen Spielstätte geplatzt.</p>
<p>Das Gebäude „Kleines Joachimsthal“ in der Kleinen Fleischergasse wurde Anfang des 17. Jahrhunderts im Barockstil als Handelshof errichtet und seitdem mehrfach umgebaut. Eine besondere Raffinesse ist der historische Kreuzgewölbekeller unter dem Vorderhaus, in dem sogar Friedrich Schiller 1785 und 1789 übernachtet haben soll. Die Bedingungen, in diesen Räumlichkeiten einen Kulturbetrieb zu etablieren, sind geradezu ideal. Bereits 2008 entwickelte sich daher ein enger und regelmäßiger Kontakt zum damaligen Eigentümer Dr. Hardt. Er zeigte sich begeistert vom Nutzungskonzept der Neuen Eigentlichkeit und ließ die junge Kulturgenossenschaft sogar ihre Ideen in die konkrete Entwicklung der Pläne zum Roh- und Innenausbau des betreffenden Mietbereichs einbringen. Ein erster Mietsvertragsentwurf wurde diskutiert, woraufhin Anfang 2009 ein enormer baulicher Fortschritt im Kellergewölbe erreicht werden konnte. Der Rohbau wurde innerhalb dieser Zeit entsprechend der Planungen der Kulturgenossenschaft komplett fertig gestellt und das Souterrain somit auf seine neue Funktion als Kinosaal-, Galerie- und Bargewölbe abgestimmt und vorbereitet.</p>
<p>Im Juni 2009 kam es jedoch schlagartig zum Stillstand der Baumaßnahmen – Dr. Hardt wandte sich vom Gebäude „Kleines Joachimsthal“ ab und gab es erneut zur Versteigerung frei. Ein herber Rückschlag, der die Neue Eigentlichkeit jedoch nur noch mehr zum Kampf um „ihre“ neue Spielstätte animierte. Aktionen zur Untermauerung des Vorhabens wurden geplant. So begutachtete beispielsweise eine Vielzahl an interessierten Architekturstudenten der HTWK Leipzig die Baustelle und erstellte Entwürfe, wie die Spielstätte nach Fertigstellung aussehen könnte. Auch die Gestaltung des Baustellentores mit dem Logo der Neuen Eigentlichkeit war ein weiteres Statement, welches das Ziel in die Fleischergasse einzuziehen, bekräftigte.</p>
<p>Im Juni 2009 wurde das Barockhaus schließlich von der „Windsor AG“, einer Berliner Immobilienfirma, ersteigert. Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten war für Frühjahr 2010 angedacht. Doch dazu ist es nie gekommen. Denn im April dieses Jahres entschloss sich auch die Windsor AG ganz kurzfristig dazu, die Immobilie wieder zu veräußern. Als Grund nannte man das Nicht-Zustandekommen eines Betriebskonzeptes für die 6.000m² Nutzungsfläche.<br />
Seitdem herrscht Stillstand &#8211; im Bereich der Spielstätte hat sich baulich nichts mehr verändert. Seit Mai versucht die Neue Eigentlichkeit deshalb lokale Investoren für den Kauf des Gebäudes zu gewinnen. Doch es herrscht einstimmige Interessenlosigkeit am „Kleinen Joachimsthal“ – seitens der Stadt ebenso wie von Seiten diverser finanzkräftiger Unternehmen. Der Rohbau liegt brach &#8230; und mit ihm die Idee, einen alternativen Kulturbetrieb in der Leipziger Innenstadt zu etablieren.</p>
<p>Die Neue Eigentlichkeit eG ging aus dem ehemaligen DachKino im Haus Steinstraße e.V. hervor und bereichert seit zwei Jahren die Kulturlandschaft Leipzigs durch Filmvorführungen jenseits des Mainstreams und neue Galeriekonzepte. Mit der alljährlich stattfindenden „Filmkunst Sommertour“ hat sich die Neue Eigentlichkeit eG bereits einen Namen gemacht. Seit 2007 bespielt der Kulturbetrieb einen Sommer-Monat lang verschiedene Veranstaltungsorte Leipzigs mit jungen Filmen. In diesem Jahr jedoch musste die Sommertour aufgrund der Bemühungen rund um die feste Spielstätte, die alle personellen und zeitlichen Ressourcen der Genossenschaft erforderten, leider ersatzlos entfallen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Neuen Eigentlichkeit finden sich unter <a href="http://www.neue-eigentlichkeit.de/">www.neue-eigentlichkeit.de</a>.<br />
Über eine redaktionelle Berücksichtigung freuen wir uns sehr. Fotomaterial finden Sie im Anhang. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen jederzeit sehr gern zur Verfügung.</p>
<p>Neue Eigentlichkeit eG<br />
Friedrich-List-Platz 1<br />
04103 Leipzig<br />
Germany<br />
Tel.:   0049 341 5293297<br />
Handy: 0049 1577 8309746<br />
E-Mail: <a href="mailto:maria.vitzthum@neue-eigentlichkeit.de">maria.vitzthum@neue-eigentlichkeit.de</a></p>
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		<title>Von neuen Rechenkünstlern im Land des Adam Ries</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 11:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Peter Porsch
Wenn der bekannte Rechenmeister Adam Ries 1492 oder 1493 auch nicht in Sachsen geboren wurde, so wirkte er doch seit 1522 in Annaberg im Erzgebirge. Es ist also berechtigt, Sachsen als das „Land des Adam Ries“ zu bezeichnen. Er wandte sich ab von den unpraktischen römischen Zahlen und <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/von-neuen-rechenkunstlern-im-land-des-adam-ries/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><em>Von Peter Porsch</em></div>
<div id="attachment_1527" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/pp1.jpg"><img class="size-full wp-image-1527" title="Peter Porsch" src="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/pp1.jpg" alt="Foto: www.peter-porsch.de" width="300" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Porsch</p></div>
<p>Wenn der bekannte Rechenmeister Adam Ries 1492 oder 1493 auch nicht in Sachsen geboren wurde, so wirkte er doch seit 1522 in Annaberg im Erzgebirge. Es ist also berechtigt, Sachsen als das „Land des Adam Ries“ zu bezeichnen. Er wandte sich ab von den unpraktischen römischen Zahlen und lehrte auf deutsch mit den arabischen Ziffern und vor allem auch mit der Null zu rechnen. 20.000 Nachkommen des Mannes, so meint der Adam-Ries-Bund, gibt es heute. Mag sein, es sind auch welche aus der Sächsischen Staatskanzlei, dem Finanzministerium und der CDU-Fraktion darunter. Die Vermutung kommt auf, wenn man einigen neuen Rechenkünsten im Freistaat auf die Spur kommt. Von der Nähe betrachtet zeigen aber gerade diese Rechenkünste, dass die 20.000 irgendwo anders tätig sein müssen, nur nicht in den genannten Institutionen. Was von da an algebraischen Neuerungen kommt, lässt Adam Ries wohl im Grabe rotieren.</p>
<p>Nehmen wir z.B. den Haushaltsansatz für 2011/12 für die parteinahen Stiftungen zur politischen Bildung. Diesen Stiftungen sollten öffentliche Mittel „entsprechend der Sitzverteilung der hinter den Stiftungen stehenden Parteien im Sächsischen Landtag und im Deutschen Bundestag“ (Entwurf des Doppelhaushaltes 20110/12) zugewiesen werden. Abgesehen davon, dass die sich daraus ergebenden Relationen vor allem zum Vorteil von CDU und SPD nie eingehalten wurden, möchte man meinen, dass sie wenigstens bei Kürzungen zur Geltung kommen. Weit gefehlt! Die neuen Rechenkünstler kommen da zu ganz anderen Ergebnissen: Die bisher gezahlte Gesamtsumme soll um 157.000 Euro gekürzt werden. Also spitzt man den Rechenstift. Die beiden Stiftungen der SPD („Friedrich-Ebert-Stiftung“ und „Herbert-Wehner-Stiftung“) erhalten insgesamt 77.800 Euro weniger, die Stiftung „weiterdenken“ der Grünen muss mit einem Manko von 31.600 Euro auskommen, die „Wilhelm-Külz-Stiftung“ der FDP wird um sage und schreibe 200.- Euro (in Worten „zweihundert“) gebracht und die „Rosa-Luxemburg-Stiftung“ der Partei DIE LINKE um 47.900 Euro. Offen ist jetzt noch, wie viel die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung einbüßt. Da die CDU bei der letzten Landtagswahl ja wieder etwas schlechter abgeschnitten hat als zuvor, müsste es doch eine beträchtliche Summe sein – denkt man, wenn man nach Adam Ries rechnet. Modern oder „post-adam-riesisch“ rechnet man aber anders und kommt zu dem sensationellen Ergebnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung 86.500 Euro mehr zu bekommen hat. Was schon bei der Kürzungssumme der FDP dämmerte, wird zur Gewissheit: Vor dem Haushalt sind alle gleich, nur die Regierungsparteien sind gleicher.</p>
<p>Aber wer in die Haushaltsdebatte eintritt, sollte nicht gleich wie in Dantes Inferno alle Hoffnung fahren lassen. Die Neurechner lassen Hoffnung aufkommen. Sie haben nämlich auch eine neue Rechenart neben den bisher bekannten erfunden. Sie heißt „abwarten und prüfen“. Das geht verallgemeinert so: Man sagt zunächst die Summe verschiedener Zahlen sei Null. Also z.B. 2+3=0. Dann wartet man ab und erhöht unter dem Druck der Tatsachen die Summe vielleicht auf 4, erklärt es für vorläufig richtig und wartet ab und prüft. Mag sein, es kommt noch 5 heraus. Mag sein! Geht es um Geld kann eine solche Rechnung unter Umständen aber einen schönen Gewinn ergeben oder einen Verlust – je nachdem auf welcher Seite der Gleichung man steht. Z.B. sagt deshalb die Staatsregierung, es gibt kein Geld für Hochwasseropfer, nur Kredite – 2+3 ist also 0, könnte aber vielleicht vorläufig und zeitweilig auf 3 bis 4 gerechnet werden. Später und unter dem Zwang der Fakten bietet man für die vom Hochwasser Geschädigten 5 Millionen Euro in Partien zu je 5.000 Euro. Damit kann man – wieder nach Adam Ries – 1000 Betroffenen helfen. Zwar weiß man schon, dass es sicher mehr Geschädigte gibt und mehr Geld nötig sein wird, die Erfinder der neuen Rechenart wollen aber erst „abwarten und prüfen“. Algebraisch könnte man jetzt sagen die Größe x (die Hochwassegeschädigten) ist bekannt. Neurechnerisch kann man jedoch versuchen, uns dieses x für ein u vorzumachen, wobei u kleiner als x. Nun sage mal noch wer, in Sachsen fehle es an Erfindergeist!</p>
<p>Hier wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung des Autors.</p>
<p>Geschrieben für “Sachsens Linke”, 19.08.10<br />
Quelle: <a href="http://www.peter-porsch.de/">http://www.peter-porsch.de/</a></p>
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		</item>
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		<title>Hacks&#8217; Berlinische Dramaturgie</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/hacks-berlinische-dramaturgie/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Keck / Jens Mehrle (Hrsg.): Berlinische Dramaturgie. Gesprächsprotokolle der von Peter Hacks geleiteten Akademiearbeitsgruppen, 5 Bände im Schuber, 126,00 €, ISBN 978-3-359-02512-2

Buchpremiere mit den Herausgebern sowie Nicole Heesters, Rolf Becker, Jürgen Kuttner u.a.: Dienstag, 19.10., 20 Uhr, Akademie der Künste, Pariser Platz , Berlin-Mitte 
Herausgeber: Jens Mehrle hat als Regisseur <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/hacks-berlinische-dramaturgie/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thomas Keck / Jens Mehrle (Hrsg.): Berlinische Dramaturgie. Gesprächsprotokolle der von Peter Hacks geleiteten Akademiearbeitsgruppen, 5 Bände im Schuber, 126,00 €, ISBN 978-3-359-02512-2</strong></p>
<p><em><strong><a href="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/hacks.jpg"><img title="Peter Hacks" src="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/hacks.jpg" alt="Foto: Aurora Verlag Berlin" width="283" height="301" /></a><br />
</strong>Buchpremiere mit den Herausgebern sowie Nicole Heesters, Rolf Becker, Jürgen Kuttner u.a.: Dienstag, 19.10., 20 Uhr, Akademie der Künste, Pariser Platz , Berlin-Mitte</em> </p>
<p>Herausgeber: Jens Mehrle hat als Regisseur u. a. mehrere Stücke von Hacks zur Aufführung gebracht. Thomas Keck ist Schauspieler, Regisseur und Herausgeber des Nachlasses von Ronald M. Schernikau.</p>
<p>Es geht um die zentralen Fragen:<br />
Wie schreibt man Drama?<br />
Was will das Theater?<br />
Was will das Publikum?</p>
<p>Peter Hacks leitete zwischen 1972 und 1979 in der Sektion Dichtung und Sprachpflege der Akademie der Künste der DDR die Arbeitsgruppen »Dramatik« und »Ästhetik« sowie, von 1988 bis 1990, »Technik des Dramas«. In dieser Zeit fanden in gelöster, dem Gegenstand zugewandter Atmosphäre insgesamt dreißig Debatten mit zahlreichen namhaften Diskutanten statt. Die Protokolle dieser Gespräche werden hier erstmals in fünf Bänden vollständig ediert und  kommentiert veröffentlicht. </p>
<p>Von Beginn an hat Hacks seine literarische Arbeit durch theoretische Reflexionen begleitet und dabei Wechselwirkungen zwischen Literatur und Gesellschaft  immer mitgedacht. Dieses Verhältnis ist das bestimmende Thema für die Debatten der beiden Arbeitsgruppen der siebziger Jahre. Ausgehend von einer Prüfung der Hegelschen Dramentheorie auf ihre Gültigkeit für die konkrete Gesellschaft, wird in den Sitzungen leidenschaftlich und kontrovers über  Deailfragen der eigenen »Probleme der Darstellung der industriellen Wirklichkeit« und der Produktion exponierter Zeitgenossen wie Beckett gestritten, über Klassik und Romantik als mögliche und vorherrschende Haltungen zur Gegenwartsliteratur verhandelt oder auch das Angebot einer konkreten Inszenierung als  Chance zur exemplarischen Analyse von Shakespeares »Der Sturm« genutzt. </p>
<p>Die letzte Arbeitsgruppe leiht ihren Titel von Gustav Freytag und ist jungen Autoren gewidmet. Anhand ausgewählter Stücke der Weltliteratur gibt Hacks einen hochkomplexen »Geschwindkurs« in Dramatikerhandwerk. </p>
<p>Gefragt wird nach den klassischen, den gültigen Kunstregeln und geantwortet nach der Erfahrung: Was ist eine Eröffnung, was eine Fabel, ein Held, ein Gegenspiel, ein Pausenschluss? Die gemeinsame Arbeit soll zutage bringen, wie die einzelnen Zeitalter, wie unterschiedliche gesellschaftliche und ästhetische Bewusstseinshöhen diese Fragen jeweils produktiv im Drama umgesetzt haben. </p>
<p>Mit den insgesamt fünf Bänden wird erstmals eine einzigartige ästhetische Debatte des 20. Jahrhunderts als Arbeitsmaterial zugänglich gemacht.</p>
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		<title>Erste Premiere der Spielzeit 2010/2011: „Kiwi“</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/erste-premiere-der-spielzeit-20102011-%e2%80%9ekiwi%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Premiere der Spielzeit 2010/2011: „Kiwi“
Von Daniel Danis in der Inszenierung von Jürgen Zielinski
„Kiwi“, ein Stück des franko-kanadischen Autoren Daniel Danis, feiert am Do, 2. September 2010 um 19.30 Uhr Premiere im Theater der Jungen Welt Leipzig. Es erzählt von Straßenkindern in einer Großstadt, ein Geschehen, das weit weg zu <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/erste-premiere-der-spielzeit-20102011-%e2%80%9ekiwi%e2%80%9c/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>Erste Premiere der Spielzeit 2010/2011: „Kiwi“<br />
</strong></strong>Von Daniel Danis in der Inszenierung von Jürgen Zielinski</p>
<p>„Kiwi“, ein Stück des franko-kanadischen Autoren Daniel Danis, feiert am Do, 2. September 2010 um 19.30 Uhr Premiere im Theater der Jungen Welt Leipzig. Es erzählt von Straßenkindern in einer Großstadt, ein Geschehen, das weit weg zu sein scheint – und doch mitten unter uns spielt.</p>
<p>Die Kinder geben sich die Namen exotischer Früchte und leben als Familie zusammen – in einer Stadt, die gerade für die Olympiade verschönert wird. So sind sie immer auf der Flucht vor der Polizei, die Jagd auf alles macht, was das touristische Auge stört. Ein zwölfjähriges Waisenmädchen, das die Kinder bei sich aufnehmen, wird Kiwi genannt. Und Kiwi erzählt ihre Geschichte vom Leben und Überleben am untersten Rand der Gesellschaft, erzählt von Kälte und Angst, aber auch von Hoffnung, Licht und dem gemeinsamen Traum von einem Ort, der nur ihnen gehört.</p>
<p>Die Zuschauer werden „Kiwi“ nicht, wie gewohnt, von den Theatersitzen im Zuschauerraum aus sehen, sondern die Handlung inmitten des Bühnengeschehens auf Sitzsäcken und Liegestühlen verfolgen.</p>
<p>Regie bei diesem Jugendstück führt Jürgen Zielinski, mit Kompositionen von Michael Rodach (»Ikar«, »Woyzeck«) und Screendesign von VJ Eric Frymark (»Der Gärtner«). Ausstattung: Jule Dohrn-van Rossum. Es spielen Elisabeth Fues, Martin Klemm, Reinhart Reimann und Anke Stoppa.</p>
<p>Der Schriftsteller und bildende Künstler Daniel Danis, geboren 1962, gilt heute als einer der wichtigsten französischsprachigen Autoren. Über seine eigene Arbeit sagt Daniel Danis: &#8220;Wenn meine Charaktere tragische Leben führen, dann befähigt sie das, ihrem immensen Wunsch nach Leben Ausdruck zu verleihen.“ 2008 wurde „Kiwi“ mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet.</p>
<p>„Kiwi“ Von Daniel Danis | Aus dem Französischen von Gerda Gensberger | Ab 13 Jahre<br />
Regie: Jürgen Zielinski<br />
Mit Elisabeth Fues, Martin Klemm, Reinhart Reimann, Anke Stoppa<br />
Bühne: Jule Dohrn-van Rossum &amp; Jürgen Zielinski<br />
Kostüme: Jule Dohrn-van Rossum<br />
Komposition und Musikalische Leitung: Michael Rodach<br />
Video- und Screendesign: Eric Frymark<br />
Premiere: 2. September um 19.30 Uhr<br />
Weitere Vorstellungen: 6.9., 7.9., 15.9., 16.9. – jeweils um 10 Uhr.</p>
<p>Mehr unter <a href="http://www.tdjw.de">www.tdjw.de</a><br />
Pressekarten erhalten Sie über das Intendanzsekretariat, fon 0341/486 60-0.<br />
Weitere Informationen über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ellen Holland-Moritz – Kontakt siehe unten – und Matthias Schiffner, fon 0341/486 60-20.</p>
<p>Ellen Holland-Moritz<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Theater der Jungen Welt | Eigenbetrieb der Stadt Leipzig<br />
Lindenauer Markt 21 | 04177 Leipzig<br />
Tel. 0341-486 60-24<br />
Fax 0341-477 29 94<br />
Mail <a href="mailto:e.holland-moritz@tdjw.de">e.holland-moritz@tdjw.de</a><br />
<a href="http://www.tdjw.de">www.tdjw.de</a></p>
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		<title>Neuerscheinung: Denkzettel &#8211; Politische Erfahrungen im Zeitalter der permanenten Revolution (Leo Trotzki)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Das vorliegende Buch bietet einen hervorragenden Überblick über Leo Trotzkis Denken und seine politische Aktivität, die sich vom Anbruch des 20. Jahrhunderts bis zu seiner Ermordung durch Stalins Agenten im Jahr 1940 zieht. Er ist ein wahrhaft großer Vertreter des revolutionären Marxismus, stand an der Spitze beider russischer Revolutionen von <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/neuerscheinung-denkzettel-politische-erfahrungen-im-zeitalter-der-permanenten-revolution-leo-trotzki/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vorliegende Buch bietet einen hervorragenden Überblick über Leo Trotzkis Denken und seine politische Aktivität, die sich vom Anbruch des 20. Jahrhunderts bis zu seiner Ermordung durch Stalins Agenten im Jahr 1940 zieht. Er ist ein wahrhaft großer Vertreter des revolutionären Marxismus, stand an der Spitze beider russischer Revolutionen von 1905 und 1917 und zählt auch zu deren herausragenden Chronisten.</p>
<p><a rel="lightbox[9373]" href="http://www.marxist.com/images/stories/austria/denkzettel_cover.jpg" target="_blank"><img src="http://www.marxist.com/images/thumbs/200x281-images-stories-austria-denkzettel_cover.jpg" alt="" width="200" height="281" /></a></p>
<p>Mit dem Kampf gegen die Stalinisierung der russischen Revolution und der historischen Analyse dieses Prozesses hinterließ er den nachgeborenen Generationen revolutionärer Marxistinnen und Marxisten ein schlagkräftiges Gegenargument zum angeblichen Scheitern des sozialistischen Projektes.</p>
<p>Trotzkis Sprachgewalt und seine weit gefächerten Interessen machen ihn für ein breites Lesepublikum interessant. Seine Feder greift weit über Tagespolitik hinaus, setzt sich fachkundig mit Literatur und Psychoanalyse, der Anwendung der materialistischen Dialektik auf die modernen Naturwissenschaften und den Fragen der menschlichen Alltagskultur auseinander.</p>
<p>Der vorliegende Band beinhaltet eine bedeutende Auswahl an 58 Texten Trotzkis und liegt mit einem erweiterten Register sowie einem neuen Vorwort erstmals seit über 20 Jahren dem deutschsprachigen Publikum vor.</p>
<p><em>&#8220;Die gegenwärtige Weltkrise bezeugt in besonders tragischer Weise, wie sehr der Mensch, der auf den Boden des Ozeans hinabtaucht, in die Stratosphäre emporsteigt, sich auf unsichtbaren Wellen mit den Antipoden unterhält, wie sehr dieser stolze und verwegene Gebieter der Natur Sklave der blinden Mächte der eigenen Wirtschaft bleibt. Die geschichtliche Aufgabe unserer Epoche besteht darin, das entfesselte Spiel des Marktes durch einen vernünftigen Plan zu ersetzen, die Produktionskräfte zu disziplinieren, sie zu zwingen, in Harmonie zusammenzuwirken, den Bedürfnissen des Menschen gehorsam dienend.&#8221;</em><br />
Leo Trotzki, 1932</p>
<p>Leo Trotzki: Denkzettel. Politische Erfahrungen im Zeitalter der permanenten Revolution<br />
AdV-Verlag, 496 Seiten, ISBN 978-3-9502191-4-2, Preis: 24 Euro inkl. Versand</p>
<p>Zu bestellen bei<script type="text/javascript"></script> <a href="mailto:redaktion@derfunke.at">redaktion@derfunke.at</a><script type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Nadelgestreifte &#8220;Nazis&#8221; in der sozialen Hängematte?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit es Herrschaft gibt, gibt es die Erkenntnis, die Menschen zu teilen und diese geteilten Menschengruppen gegeneinander aufzuhetzen, aufzuwiegeln, auszuspielen. Dieses perfide Spiel funktioniert so gut, daß selbst Betroffene unbeabsichtigt dieses Spiel mitmachen und sich als leichte Beute nadelgestreifter &#8220;Nazis&#8221;, die in manchen Medienapparaten und bürgerlichen Parteien sitzen (sogar in <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/nadelgestreifte-nazis-in-der-sozialen-hangematte/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit es Herrschaft gibt, gibt es die Erkenntnis, die Menschen zu teilen und diese geteilten Menschengruppen gegeneinander aufzuhetzen, aufzuwiegeln, auszuspielen. Dieses perfide Spiel funktioniert so gut, daß selbst Betroffene unbeabsichtigt dieses Spiel mitmachen und sich als leichte Beute nadelgestreifter &#8220;Nazis&#8221;, die in manchen Medienapparaten und bürgerlichen Parteien sitzen (sogar in ehemaligen Arbeiterparteien: SPD &#8211;&gt; Sarrazin), erweisen.</p>
<p>Man muß nicht mal mehr an die &#8220;Dekadenz&#8221;-Debatte eines armleuchtenden Außenministers erinnern, der zum Nachdenken sein Gehirn nicht benötigt, sondern dies eher mit dem Ausgangsbereich seines Darmtracks tut.</p>
<p>Neuere Untersuchungen haben ergeben, daß es mitnichten so ist, wonach besonders die hart gestraften Hartz-4-Empfänger es sich in einer sozialen Hängematte gemütlich gemacht hätten. Die Kritiker dieser sog. &#8220;Sozial-Schmarotzer&#8221; (in der Erfindung perfider Begrifflichkeiten sind die nadelgestreiften &#8220;Nazis&#8221; besonders &#8220;schlau&#8221;) sollten, und sei es nur für ein viertel oder halbes Jahr als Hartz-4-Empfänger leben, um zu begreifen, daß ihre &#8220;Argumente&#8221; gegen diese Menschen zutiefst menschenverachtend sind.</p>
<p>Besonders die aktuelle <a href="http://doku.iab.de/kurzber/2010/kb1510.pdf" target="_blank"><strong>Studie</strong></a> des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat herausgefunden, daß mehr als die Hälfte der Hartz-4-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren mindestens pro Woche einer Tätigkeit nachgehen, die das Institut als nützlich hervorhebt.</p>
<p>Solcherart nützliche Arbeit ist die Erziehung von Kindern unter sieben Jahren, die Pflege von Angehörigen usw.. Und selbst bei solcher Arbeit, würden sie diese denn bezahlt bekommen, reicht weder vorn noch hinten, so daß sie ergänzende Finanzen benötigen wie das Arbeitslosengeld II.</p>
<p>Leipzig, 27. August 2010<br />
<em>Kurt W. Fleming</em></p>
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		<title>Christoph Schlingensief ist tot!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 11:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon seit vielen Jahren &#8220;aus der Mode&#8221; gekommen, daß Künstlerinnen und Künstler über den Rand ihres Arbeitsbereiches hinausschauen und sich für das GANZE Leben interessieren, sich also auch politisch interessieren und engagieren. 
Christoph Schlingensief gehörte zu den wenigen Künstlern, der nicht der Masse apolitischer Künstlerinnen und Künstler zugeschagen werden <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/christoph-schlingensief-ist-tot/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1466" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/schlingensief.jpg"><img class="size-medium wp-image-1466" title="Christop Schlingensief" src="http://www.leipziger-kritiken.de/wp-content/uploads/2010/08/schlingensief-300x224.jpg" alt="Foto: http://www.schlingensief.com/fotos.php" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Helmut-Käutner-Preis 2010, Festakt in Düsseldorf am 2. März 2010, Foto: www.schlingensief.com</p></div>
<p>Es ist schon seit vielen Jahren &#8220;aus der Mode&#8221; gekommen, daß Künstlerinnen und Künstler über den Rand ihres Arbeitsbereiches hinausschauen und sich für das GANZE Leben interessieren, sich also auch politisch interessieren und engagieren. </p>
<p>Christoph Schlingensief gehörte zu den wenigen Künstlern, der nicht der Masse apolitischer Künstlerinnen und Künstler zugeschagen werden kann. Um so bedauerlicher daher sein früher Tod. </p>
<p>Schlingensief starb an Lungenkrebs. Der Schreiber dieser Zeilen hat auch diese Krankenheit. </p>
<p>An Schlingensief ist zu bewundern gewesen, mit welcher Vehemenz er bis zum letzten Atemzug arbeitswütig war und das Leben hochhielt. </p>
<p>Viele Menschen scheinen ersetzbar; Schlingensief ist es leider nicht. </p>
<p><em>Kurt W. Fleming</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>TANZ-PREMIERE IM LOFFT.Leipzig</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Zig Leiber/Oi Division
Was hat Tanz mit Militanz zu tun?
Soviel RECHTS war nie in Leipzig &#8211; Lindenau: Im Theater der Jungen Welt läuft erfolgreich MEIN KAMPF und unter dem gleichen Dach hat jetzt im LOFFT am 27. August ZIG LEIBER &#124; OI DIVISION Premiere. Und das alles kaum einen Steinwurf vom <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/tanz-premiere-im-lofft-leipzig/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zig Leiber/Oi Division<br />
Was hat Tanz mit Militanz zu tun?</p>
<p>Soviel RECHTS war nie in Leipzig &#8211; Lindenau: Im Theater der Jungen Welt läuft erfolgreich MEIN KAMPF und unter dem gleichen Dach hat jetzt im LOFFT am 27. August ZIG LEIBER | OI DIVISION Premiere. Und das alles kaum einen Steinwurf vom NPD-Hauptquartier mit gehisster Reichskriegsflagge entfernt; wer wirft ihn &#8211; und gelingt damit der große Wurf?</p>
<p>Worum geht es in ZIG LEIBER | OI DIVISION? Sechs tanzende Desperados treffen in einem Trainingslager aufeinander, doch der Kursleiter bleibt unerkannt. Musikalische Botschaften der New Wave Band Joy Division versetzen die TänzerInnen in Bewegung, ihre Füße in einen Rausch. &#8220;A change of speed / A change of style / A change of hope.&#8221; Einzelne Ideen werden zur gemeinsamen Idee, aus ihren vielen Bewegungen wird eine gemeinsame Bewegung. Bis die Gruppe als &#8220;Freuden-Division&#8221; die Straße unsicher macht. Noi! Und das alles in Leipzig – oder, wie es im Stück heißt, im Paralleluniversum Second. Life-zig bzw. Zecken Leipzig! Doch wohin wird diese Vision führen? Etwa direkt zum MDR-Fernsehballett, wie sie uns glauben machen wollen? Folgen Sie der Workshop-Übung &#8220;Solange im Kreis drehen, bis man alles ganz klar sieht&#8221; und finden Sie es selbst heraus!</p>
<p>Die Mitwirkenden und Macher stehen Ihnen für Hintergrundgespräche und Probenberichte zur Verfügung.</p>
<p>Die in Japan geborene Tänzerin und Choreographin Yoshiko Waki war nach ihrer klassischen Ballettausbildung Mitglied internationaler Compagnien und hat mit zahlreichen renommierten Choreographen und Regisseuren zusammengearbeitet (u.a. Johann Kresnik, Vivien Newport, Konstanze Lauterbauch und Christoph Schlingensief). Seit 1994 realisierte sie mit ihrer Compagnie bodytalk und dem Autoren Rolf Baumgart zahlreiche eigene Choreographien und Inszenierungen u.a. am Staatstheater Darmstadt, der Oper Bonn und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.</p>
<p>Weblinks: <a href="https://freemailng1402.web.de/jump.htm?goto=www.bodytalkonline.de" target="_blank">www.bodytalkonline.de</a> | <a href="https://freemailng1402.web.de/jump.htm?goto=www.lofft.de" target="_blank">www.lofft.de</a></p>
<p>Termine:<br />
ZIG LEIBER / OI DIVISION<br />
TanzTheater mit Live-Musik von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart</p>
<p>Premiere am Freitag, den 27.08.2010 | 20 Uhr<br />
weiter am 28. + 29.08.2010 | 20 Uhr sowie vom 21. &#8211; 23.01.2011 | 20 Uhr</p>
<p>Eine Produktion von bodytalk in Koproduktion mit LOFFT.Leipzig.<br />
Gefördert durch die Kunststiftung NRW, den Fonds Darstellende Künste, den Ministerpräsidenten des Landes NRW und die Stadt Leipzig, Kulturamt.</p>
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		<title>Festival OFF EUROPA 2010</title>
		<link>http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/festival-off-europa-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Festival OFF EUROPA 2010: nové české divadlo (Theater, Tanz, Performance aus Tschechien)
vom 16.-6. September in Leipzig und Dresden
Veranstaltungen im LOFFT
Wie in den vorangegangenen Jahren, ist das LOFFT auch bei der aktuellen Ausgabe des Festivals Off Europa zentrale Spielstätte in Leipzig. Tschechische Künstler und Künstlergruppen werden an drei Abenden ihre aktuellen <a href='http://www.leipziger-kritiken.de/2010/08/festival-off-europa-2010/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Festival OFF EUROPA 2010: nové české divadlo (Theater, Tanz, Performance aus Tschechien)<br />
vom 16.-6. September in Leipzig und Dresden</p>
<p><strong>Veranstaltungen im LOFFT</strong></p>
<p>Wie in den vorangegangenen Jahren, ist das LOFFT auch bei der aktuellen Ausgabe des Festivals Off Europa zentrale Spielstätte in Leipzig. Tschechische Künstler und Künstlergruppen werden an drei Abenden ihre aktuellen Produktionen bei uns präsentieren. Daneben gibt es weitere Veranstaltungen in der Kinobar Prager Frühling, der naTo und dem UT Connewitz.</p>
<p>Unter dem Motto „nové české divadlo &#8211; Theater, Tanz und Performance aus Tschechien“ gewähren Off Europa und das LOFFT Einblicke in die neuesten Tendenzen der Bühnenkunst unseres direkten Nachbarlands.</p>
<p>Das Festival Off Europa möchte in diesem Jahr den Austausch sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der freien Theater- und Tanzszene Tschechiens intensivieren und vor allem jungen, selbstbewussten Künstlern eine Plattform geben. Das Leipziger Publikum kann innerhalb einer Woche die wichtigsten und innovativsten Gruppen der freien tschechischen Theaterszene kennen lernen.</p>
<p>An drei Abenden werden im LOFFT insgesamt fünf Produktionen zu sehen sein. Den Auftakt macht am 21.09. das Tanzduo Tereza Lenerová und Einat Ganz mit dem Stück PROMĚNNÁ, gefolgt vom erfolgreichen Choreograph Milan<br />
Loviška mit seiner Tanzperformance MY ART: WHO’S FRANK?. Am 22.09. gastiert die Theatergruppe Boca Loca Lab mit der einzigartigen sprachkünstlerischen Darbietung EVROPANÉ. Den Abschluss im LOFFT am 24.09. bestreitet die Choregraphin Věra Ondrašíková mit dem Stück 15 STEPS, anschließend präsentiert das Ensemble um Ioana Mona Popovici und JAMU Brno das Theaterstück THE AMNESIC DAYS OF THE POLAR NIGHTS.</p>
<p>Sarah Pröwrock<br />
Büro für Off Theater<br />
Festivalbüro:<br />
LOFFT<br />
Lindenauer Markt 21<br />
04177 Leipzig<br />
Fon: 0341.355 955 14<br />
Fax: 0341.355 955 19<br />
Email: off-europa@lofft.de<br />
<a href="https://freemailng1402.web.de/jump.htm?goto=www.bfot.de" target="_blank">www.bfot.de</a></p>
]]></content:encoded>
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